Nach erfolgreichem Bienen-Volksbegehren: Söder lädt zu rundem Tisch ein

Nachdem das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ mit gut einer Millionen Eintragungen vorzeitig auch die zweite Hürde übersprungen hat, lädt die bayerische Staatsregierung für den 20.02. 2019 zu einem rundem Tisch für mehr Artenvielfalt ein, so Ministerpräsident Söder auf Twitter: „Wir wollen parteiübergreifend Lösungen suchen und offen diskutieren. Unser Ziel ist ein gesellschaftlicher Konsens. Wir wollen Natur nicht gegen die Bauern schützen, sondern mit ihnen. Wir wollen versöhnen, statt zu spalten.“ Kommt es nicht zu einem Ergebnis, muss der Landtag über das Begehren abstimmen. Lehnt dieser das Begehren ab, muss ein Volksentscheid durchgeführt werden. Für diesen Fall will die Staatsregierung einen eigenen Gesetzentwurf alternativ zur Abstimmung stellen.

Volksbegehren Bienen offenbar erfolgreich

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat offenbar die erforderliche Zahl von Eintragungen erreicht. Nach der Addition der aus den Rathäusern gemeldeten Eintragungen, die auf der Internetseite des Begehrens veröffentlicht werden, haben sich mittlerweile 1,04 Millionen Wahlberechtigte zugunsten des Begehrens eingetragen. Erforderlich sind etwa 950.000. Der bayerische Landtag muss jetzt über das Begehren abstimmen. Lehnt er es ab, kommt es zum Volksentscheid. Die Landesregierung hat bereits angekündigt, die Initiatoren zu einem runden Tisch einzuladen und mit diesen über die Verwirklichung ihrer Ziele zu verhandeln. Sollte es zu keiner Einigung kommen, wird die Staatsregierung wohl einen eigenen Gesetzentwurf im Volksentscheid zur Abstimmung stellen.

Weitere Studie belegt weltweiten Rückgang der Insekten

Einer neuere Studie zufolge gehen die Insekten nicht nur in Deutschland, sondern weltweit stark zurück. Nach der Auswertung von 73 verschiedenen Studien kommen australische Forscher zu dem Schluss, dass die Biomasse der Insekten weltweit jährlich um 2,5% zurückgeht. Betroffen sind fast die Hälfte aller Insektenarten, insbesondere Schmetterlinge, Bienen, Wespen, Ameisen und Dungkäfer. Besonders alarmierend ist, dass zunehmend Insekten betroffen sind, die sich in vielen Lebensräumen wohlfühlen und die unterschiedliche Futterquellen nutzen. Diese galten bisher als weniger gefährdet. Setzt sich die Entwicklung fort, dann halten die Forscher das Aussterben vieler Insektenarten in 100 Jahren mit katastrophalen Konsequenzen für möglich. Der Übersichtsartikel des Teams um den australischen Ökologen Francisco Sánchez-Bayo vom Sydney Institute of Agriculture ist in der Fachzeitschrift Biological Conservation veröffentlicht.

Generationenwechsel bei den Kasseler Grünen

Boris Mijatovic (45) ist der neue Fraktionschef der Kasseler Grünen. Er löst Dieter Beig (66) ab, der die Fraktion gut fünf Jahre geführt hatte. Mit ihm scheidet auch Dorothee Köpp aus dem Fraktionsvorstand aus. Neu in den Vorstand gewählt wurde Awet Tesfaiesus. Von der Fraktion bestätigt wurden Eva Koch und Steffen Müller. Mijatovic ist auch Vorsitzender des grünen Kreisverbandes und Fan des 1. FC Köln.

Volksbegehren Bienen: Es fehlen noch 50.000 Eintragungen

Nach Auskunft der Initiatoren des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ sind bisher 900.000 Eintragungen zugunsten des Begehrens erfolgt. Es fehlen damit noch etwa 50.000 Eintragungen, damit das Volksbegehren auch die zweite Hürde nimmt. Die Initiatoren sind zuversichtlich, dass es zu den fehlenden Eintragungen noch heute kommen wird. Ist dies der Fall, dann muss der Landtag über das Begehren abstimmen. Lehnt eine Mehrheit des Landtages das Begehren ab, kommt es zum Volksentscheid.

Haley Johnson im Apex in Göttingen

(pm/red) HALEY JOHNSEN ist eine Singer-Songwriterin, die es nicht zu verpassen gilt. Als eine der aufstrebendensten Künstlerinnen des Pazifischen Nordwesten bringt sie mit Ihrer einzigartigen Stimme eine faszinierende Präsenz auf die Bühne. Dabei mischt sie ihren Blues-Rock Style mit Pop Songwriting und nostalgischen Arrangements und eröffnet den Zuhörern damit ein Fenster in ihre große Leidenschaft als Sängerin mit einer stimmlichen Bandbreite die von Entschlossenheit, Verspieltheit und Verletzlichkeit alle Facetten umfasst. Haley Johnsen wuchs in einem hochmusikalischen Elternhaus auf. Neben klassischer Musik wurde Rock, Folk, Country-Musik und Gospel gespielt und gesungen – und diese außerordentliche stilistische Vielfalt schlägt sich bis heute in ihren Songs nieder. In den USA wurde Haley Johnsen, die jahrelang in A-Cappella-Formationen gesungen hatte, bevor sie sich ihrer Solo-Karriere widmete, durch ihre Auftritte in der Show American Idol einem großen Publikum bekannt. Seitdem tourt sie mit eigenen Songs, die ihre Qualitäten als Komponistin und stimmstarke Interpretin eindrucksvoll unter Beweis stellen. Erstmals wird sie ihre bewegenden Songs im Januar / Februar 2019 dem europäischen Publikum präsentieren. Am 13.02.2019 um 20.15 Uhr im Apex in Göttingen.

1918 Zwischen Niederlage und Neubeginn – Eindrücke von einer Ausstellung in Kassel


Den Ausstellungsititel >1918< zeigt dieses großformatige Display plakativ in Schriftzeichen, dazu jedoch weitschweifig und irritierende Motive einer erst Jahre nach 1918 in Erscheinung tretenden Frauenmode. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Ein Bericht in Worten und Fotografien von Hartwig Bambey. In Kassel haben das Stadtmuseum und die Museumslandschaft Hessen Kassel die Ereignisse vor 100 Jahren zum Ende des 1. Weltkrieges, die Novemberrevolution in Deutschland und die sich in das Jahr 1919 erstreckenden revolutionären und konterrevoutionären Ereignisse, die mit vielen blutigen Gewalthandlungen und Niederschlagungen verbunden waren, zum Anlass eines gemeinsamen großen Ausstellungsprojektes genommen. Die Ausstellung wird im Hessischen Landesmuseum am Brüder-Grimm-Platz und im Stadtmuseum Kassel am Ständeplatz seit 10. November 1918 bis zum 28. April 2019 präsentiert. Es wurden dazu Ideen und Ressourcen in einem gemeinsamen Projekt mit zwei räumlich getrennten Ausstellungsorten vereint, mit dem Vorzug, dass interessierte BesucherInnen die räumliche Distanz zwischen den beiden Museen fußläufig ohne weiteres überwinden können. Für die Umsetzung haben sich die Ausstellungsmacher/innen vom Stadtmuseum und dem Landesmuseum einiger institutioneller Unterstützung versichert, dazu wurde das Archiv der deutschen Frauenbewegung einbezogen. Besucherin kann erwartungsfroh den Ausstellungsbesuch angehen, wobei insgesamt 6 verschiedene Räume in ebensovielen Etagen der beiden Museen aufzusuchen sind. Trotz vorhandener Fahrstühle gerät der Besuch der Doppel-Ausstellung damit zur einigermaßen Zeit, Stehvermögen und Einlassungsfähigkeit erfordernden lohnenden Unternehmung.

Philipp Scheidemann war sozialdemokratischer Oberbürgermeister von Kassel und auch in Berlin ein herausragender Akteur, indem er in der Hauptstadt des deutschen Reiches die Republik ausgerufen hat. Im Stadtmuseum wird die Rolle Scheidemanns in vielfältiger Weise in der Ausstellung thematisiert und dargestellt. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Dass Kassel als Industrie- und Arbeiterstadt, Standort von Rüstungsbetrieben und auch mit politischen Akteuren eine ganze Menge mit den politisch bewegenden Zeiten der Jahre 1918/1919 verbindet, ja dass Kassel durchaus ein wichtiger Ort inmitten der Umbrüche dieser Zeit vor 100 Jahren gewesen ist, wird in der Ausstellung anschaulich und unübersehbar.

Zunächst meuternde und dann revolutionäre Matrosen und Soldaten waren wichtige Subjekte in der (gescheiterten) Novemberrevolution des Jahres 1918. Der hier abgebildete Aufruf belegt entsprechende Geschehnisse und das Wirken politisch aufbegehrender Kräfte in Kassel. Das Stadtmuseum präsentiert dazu einige Original-Dokumente aus dieser Zeit. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Insofern leistet die recht umfangreiche Ausstellung eine wichtige und dringend gebotene Vergegenwärtigung dieser jüngeren, folgenreichen deutschen Vergangenheit. Insbesondere die konkrete Verortung von Ereignissen und Zusammenhängen in Kassel und näherer Umgebung wird mit vielen Exponaten, wie Fotografien, Flugschriften, Plakaten und auch Sachzeugnissen anschaulich und augenscheinlich gemacht. Ohne die allgemeinen Geschehnisse in Deutschland auszublenden, versuchen die MacherInnen der Ausstellung für BesucherIn die unübersichtlichen Ereignisse ein Stück näher zu bringen und sie einzuordnen.

Im hinteren Treppenhaus des Stadtmuseums finden sich im Treppenhaus als Aufgang zu den verschiedenen Ausstellungsräumen großformatige und eindrucksvolle Bildzeugnisse wichtiger Geschehnisse aus der Berichtszeit der Ausstellung – eine gelungene Inszenierung, bei der die Bewegung der Besucher von Raum zu Raum genutzt wird. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Im Stadtmuseum werden Sonderausstellungen im neuen Anbau, verteilt über mehrere Etagen, gezeigt. Das unterbricht für Besucher die Betrachtung. Das Treppenhaus findet sich mit wandgroßen Fotografien einbezogen. Neben politischen Ereignissen versucht der Ausstellungsteil im Stadtmuseum auch die miserablen Lebensumstände für die Menschen in Deutschland, seien es Millionen Kriegsversehrte, von denen viele Prothesen benötigten, hungernde Menschen oder elendig in Lagern gehaltene Kriegsgefangene, zu vergegenwärtigen.

Im obersten Ausstellungsraum des Stadtmuseums verweisen Sachzeugnisse – aus den erst Jahre später bevorstehenden Zwanziger Jahren der Weimarer Republik – auf neue Produkterfindungen wie Tempo-Taschentücher oder Haribo-Süßigkeiten u.a.m.. Ein etwas verspielter und weitschweifiger Ausflug der Kuratoren in die viel später folgende Zeit, endlich wieder und mit neuen Annehmlichkeiten des Konsums und des täglichen Lebens. Sternbald-Foto und Montage Hartwig Bambey

Als Abschluss des (ersten) Teils der Ausstellung im Stadtmuseum Kassel, wird Besucher in den Ausstellungsraum ganz nach oben geführt, wo Jede/r aufgerufen ist mittels Klebepunkten auf großformatigen Tafeln zu markieren, welche politschen Forderungen aus dieser Zeit ihr oder ihm am wichtigsten erscheinen.

Im Landesmuseum thematisiert die Ausstellung wichtige Personen, Hintergründe und Zusammenhänge des Jahres 1918. Uniformen, Bilder, Plakate, Fotografien und Lebensläufe am 1. Weltkrieg beteiligter Soldaten vermitteln dort viele Einblicke und Eindrücke. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Der andere, zweite Teil der Gemeinschaftsausstellung „1918 zwischen Niederlage und Neugbeginn“ im Landesmuseum findet sich im großen Saal unten und im Sonderausstellungsraum ganz oben inszeniert. Dort empfiehlt es sich zunächst per Fahrstuhl zum Teil oben zu fahren und dort zu beginnen. Wer zuvor die Ausstellungsteile im Stadtmuseum besucht hat, kann im Landesmuseum weitere Zusammenhänge erkennen und vertiefen.

Foto und Lebenslauf eines Weltkriegssoldaten in einer interaktiven Bildschirm-präsentation. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Bis hin zu den Lebensläufen und Schicksalen einzelner Soldaten im 1. Weltkrieg geht die Präsentation. Auf einem vom Betrachter selbst steuerbaren Bildschirm können mittels „Blättern“ Fotos und zugehörige Lebensläufe von Soldaten betrachtet und gelesen werden, ein wichtiges interaktives Element in der Ausstellung. Der 1. Weltkrieg als zerstörerisches und im Zusammenbruch einmündendes Ereignis findet sich im Sonderausstellungsraum des Landesmuseums recht ausführlich dargestellt.

Als vierter Teilbereich dieser Ausstellung finden sich im großen Saal des Landesmuseums, direkt aus dem Foyer über wenige Stufen zugänglich, Werke von Künsterlinnen und Künstler aus dieser Zeit präsentiert. Bekannt sind besonders die eindrucksvollen Zeichnungen von Käthe Kollwitz, deren Sohn Opfer des Krieges geworden war. Es finden sich einige Zeichnungen von Käthe Kollwitz, die als Folge ihrer persönlichen Betroffenheit und des allgemeinen Leids, das der Krieg in Deutschland und Europa über Millionen Menschen unausweichbar gebracht hat, zu einer engagierten Kämpferin für Frieden wurde. Damit wird der Niederschlag von Krieg und Kriegswirren in der bildenden Kunst Gegenstand und Thema der Ausstellung. Im großen Saal findet sich dies angedeutet und bruchstückhaft in Werken zeitgenössischer Künstler ausgestellt. Mancher Besucher wird sich hier möglicherweise mehr Werke wünschen, haben doch die Jahre vor und nach 1918 gerade im Kunstschaffen deutliche Spuren, Brüche und Veränderungen als breiter Niederschlag zur Folge gehabt.

Kohlezeichnung „Mütter“ von Käthe Kollwitz 1919

Insgesamt präsentiert die Doppel-Ausstellung als Gemeinschaftsprojekt von Stadtmuseum und Landesmuseum sehr vieles und wichtiges. Damit wird in Kassel Gelegenheit für Einzelbesucher, Gruppen und Schulklassen zur Beschäftigung vor Ort geboten. Dies ist wichtig und ohne Zweifel gelungen, verlangt den BesucherInnen zugleich einige Einlassung, Zeit und die Mobilität zwischen zwei Ausstellungsorten ab. Dass die Ausstellung „1918 zwischen Niederlage und Neubeginn“ nicht zuletzt auf der Basis vorhandener Sachzeugnisse und Dokumente aus den späteren Zwanziger Jahren auch bereits Einblicke in Zeiten und Geschehnisse der Weimarer Republik, bis hin zum Jahr 1928, eröffnet, ist sicherlich weitgehend. Einen Schaden stiftet dies nicht, wenngleich manche/r sich mehr Erläuterung und Einlassung auf die Kernzeit wünschen wird. Das bleibt als Einschätzung und dann persönliche Meinung jedem und jeder selbst überlassen. Denn erst als BesucherIn vor Ort erschließen sich die vielen Hintergründe und Ereignisse, die im Kassel der Jahre um 1918 wichtig, folgenreich und prägend für die Nachfolgezeiten stattgefunden haben.

Die Anfänge von Kassel als Rüstungungsstandort gehen auf den 1. Weltkrieg zurück. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Über die Ausstellung und die zahlreichen Begleitveranstaltungen, darunter Führungen, Vorträge und Filmvorführungen, informieren ein Übersichtsflyer und die Webseiten vom Stadtmuseum und Landesmuseum. Ab nach Kassel…
Originalveröffentlichung in das Marburger.deOnline-Magazin(Lizensiert durch Sternbald Intermedia)

Volksbegehren Bienen: München und Nürnberg überspringen Quorum deutlich

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat in München und Nürnberg bereits deutlich mehr als die geforderten 10% an Unterstützern erhalten. In München haben sich bis zum 10.02.2019 insgesamt 131.553 Personen oder 14,39% für das Volksbegehren eingetragen. In Nürnberg waren bis zum selben Zeitpunkt 48.203 oder 14,1%. Damit ist in beiden Städten das erforderliche Quorum von 10% deutlich übersprungen. Tragen sich landesweit 10% der Wahlberechtigten ein – im ländlichen Raum wird wegen der Aktivitäten des Bauernverbandes mit geringerer Unterstützung gerechnet -, dann muss der Landtag über das Begehren abstimmen. Lehnt er das Begehren mehrheitlich ab, kommt es zum Volksentscheid.

SPD will sozialer werden – wer soll das noch glauben?

Der SPD-Bundesvorstand kommt am Wochenende zu einer Klausur zusammen und will der Partei ein sozialeres und linkeres Profil verschaffen. Mit einem umfassenden Paket für eine Reform des Arbeitsmarkts, von Hartz IV und der finanziellen Leistungen für Kinder soll die SPD nach dem Willen der Parteiführung wieder aus dem anhaltenden Umfragetief herausfinden. Dabei verkennt sie, dass der Verfall der SPD – in Bayern kommt sie aktuell noch auf 6%, bundesweit seit Monaten auf nicht mehr als 15% – nicht an ihrer Programmatik liegt. Er liegt darin begründet, dass sie in ihrer Regierungsarbeit nicht das umsetzt, was sie auf Parteitagen den Wählern verspricht – und dies seit vielen Jahren. Der SPD mangelt es an Glaubwürdigkeit. Um diese zurück zu gewinnen, muss die SPD sagen, was sie meint und dann tun, was sie sagt. Und nicht am Wochenende soziale und linke Beschlüsse fassen, an die sich unter der Woche niemand ihrer Regierungsmitglieder mehr erinnert.
Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde

Volksbegehren Bienen: Biolandbauern treten aus Bayerischem Bauernverband aus

Aus Protest gegen die Positionen und Aktivitäten des Bayerischen Bauernverbandes bezüglich des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ kündigen drei weitere Bioland Vorstandsmitglieder, die bisher noch im BBV Mitglied waren, dort ihre Mitgliedschaft. Durch die bayernweite öffentliche Stimmungsmache gegen das Volksbegehren entstehe völlig unnötig Zwietracht unter den Landwirten. Der soziale Frieden im ländlichen Raum und in der Bevölkerung sei belastet, so der geschäftsführende Vorstand des bayerischen Bioland-Verbandes in einem offenen Brief. Er hält die Umsetzung der Ziele des Volksbegehrens Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ über eine Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetz für geeignet, das bedrohliche Artensterben zu stoppen und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen zu fördern.