Kassel: Gartenamt mäht Bepflanzung auf privatem Grundstück nieder

Nach dem Eingriff des Gartenamtes.

Im Kasseler Stadtteil Harleshausen hat das städtische Gartenamt im Zuge von Schlegelmäharbeiten auch die Bepflanzung auf einem privatem Grundstück zerstört. „Das Gartenamt Kassel mäht auf unserem Grundstück einfach meinen Rhabarber weg“, so Erik Kersting. Er ist auch deshalb erbost, weil er seit Monaten Gespräche mit Lokalpolitikern führt, um auf dem angrenzenden städtischen Grund im Interesse der Bienen und anderen Insekten eine Blühwiese einzurichten. Auf seinem Grundstück hatte er Bienenweide ausgesät, um seinen eigenen, kleinen Beitrag gegen das Bienensterben zu leisten. Diese Bemühungen sieht er jetzt gefährdet. In unmittelbarer Nähe befinden sich fünf Bienenstöcke.

So sah es dort im Sommer aus.

Bilder: Erik Kersting

 

Tag der Erde wieder ohne Bratwurst?

Nachdem bereits der Tag der Erde im Jahr 2017 – trotz heftiger Proteste – ohne Bratwurst-Angebot stattfinden musste, strebt der Ortsbeirat Nord-Holland auf Initiative der dortigen SPD-Fraktion einen vegetarischen Tag der Erde im Jahr 2018 an. Dies gab der SPD-Ortsverein Nord-Holland auf seiner Facebook-Seite bekannt. Am 22.04.2018 findet der Tag der Erde im Stadtteil Nord-Holland statt.

Ortsbeirat Harleshausen lehnt Bau von Mehrfamilienhäusern in Gartenstadt ab

Der Ortsbeirat Harleshausen lehnt den vorhabenbezogenen Bebauungsplan in der Klinikstraße zum Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit bis zu 13 Wohneinheiten ab. Die Mehrfamilienhäuser fügen sich nicht in die von Ein- bis Zweifamilienhäusern geprägte sogenannte Gartenstadt ein. Kritisiert wurde zudem, dass die Stadt eigens zur Ermöglichung der Bauvorhaben das geltende Baurecht verändert. Auf der Grundlage des geltenden Rechts können auf dem Grundstück keine Mehrfamilienhäuser entstehen. Schließlich wurde kritisiert, dass die Belange des Denkmalschutzes zu wenig berücksichtigt werden. In einem Beschluss regt der Ortsbeirat als Kompromiss an, auf den Bau einer der beiden Mehrfamilienhäuser zu verzichten.

Ortsbeirat Mitte: Vorläufiges Endergebnis bestätigt Trend

img_2818Kassel (de) – Das vorläufige Endergebnis der Ortsbeiratswahl Mitte bestätigt den Trend aus den reinen Listenstimmen. Stärkste Kraft werden die Grünen mit 35,55%. Gegenüber der Wahl 2011 bleiben sie damit nahezu unverändert (+0,42). Die SPD wird mit  30,65% und Verlusten von 5,71 Zweiter. Die CDU erreicht 13,68% (-9,17), die erstmals angetretenen Freien Wähler 10,44 und die FDP 9,68% (+4,02). Grüne und SPD erhalten je drei Sitze, CDU, Freie Wähler und FDP je einen Sitz.

 

 

Trend Ortsbeirat Mitte: SPD und CDU verlieren, Freie Wähler, Grüne und FDP legen zu

img_2818Kassel (de) – Einen ersten Trend gibt es nach der Auswertung der Listenstimmen bei der Ortsbeiratswahl Mitte. Danach kommt die CDU auf 12,26% (-10,59), die SPD auf  29,46% (-6,90), die Grünen auf  37,19% (+2,06), die FDP auf 10,45% (+4,79) und die Freien Wähler auf  10,65%  (+10,65). SPD und Grüne erhalten danach je drei Sitze, CDU, FDP und Freie Wähler je einen Sitz.

Ortsbeiratswahl Mitte: Freie Wähler Kassel treten an

img_2818Kassel (de) – Bei der Wiederholungswahl zum Ortsbeirat Mitte treten die Freien Wähler Kassel mit Dr. Bettina Dodenhöft, Detlev Hafermaas und Dr. Martin Dodenhöft an. Die Wiederholungswahl wurde erforderlich, weil die SPD bei der Kommunalwahl im März eine Kandidatin aufstellte, die nicht im Stadtteil wohnte und deshalb nicht wählbar war. Die Kandidaten der Freien Wähler stellen sich hier mit ihrem Flyer vor: flyer-obr-mitte-2016

Kassel: Ortsbeirat Harleshausen kritisiert geplante Liniennetzreform der KVG

Kassel (de) – Auf scharfe Kritik des Ortsbeirates Harleshausen stieß auch der überarbeitete Entwurf der geplanten Liniennetzreform der KVG. Dieser sieht vor, dass zwei der bisher drei Buslinien im Stadtteil gestrichen werden. Weite Teile des Stadtteiles würden dadurch nicht mehr durch den ÖPNV erschlossen. Massive Kritik kam auch von den zahlreichen Gästen. Insbesondere die Schulen und das Freibad könnten nicht mehr durch Busse erreicht werden. Kritisiert wurde auch das politische Ziel der Reform, über die Einschränkungen des ÖPNV-Angebotes eine Million Euro einzusparen. Der Ortsbeirat bekräftigte deshalb seinen Beschluss vom September 2015: “Eine Verwirklichung des Liniennetzplanes der KVG würde die ÖPNV-Anbindung von Harleshausen wesentlich verschlechtern. Durch den geplanten Wegfall von zwei Buslinien wird den westlichen Bezirken die ÖPNV-Versorgung weitgehend genommen. Beide Seniorenheime – Eschebergstraße und Sängelsrain – und das neu erbaute Freibad verlieren ihre ÖPNV-Anbindung …”