Mit mehrstimmigen Gesang, zwei Gitarren und Schlagzeug covert die vierköpfige Gruppe BIC-F bekannte Folk-, Pop- und Jazzstücke, die wir alle im Ohr haben. Ein Abend gegen den Novemberblues, veranstaltet von der Kulturinitiative Harleshausen, Samstag, 25.11.2017, 20 Uhr, in den Räumen der Initiative, Karlshafener Straße 2. Der Eintritt beträgt 8,- €.
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Die schwarz-grüne Mehrheit im hessischen Landtag befürwortet die Online-Durchsuchung von Computern und das Ausspähen von Handys durch den Verfassungsschutz. „Die Bedrohungslage ist nach wie vor groß und sie ist real“, so Innenminister Peter Beuth (CDU). Auch die Grünen machten in der ersten Lesung des Gesetzes zur Reform des Verfassungsschutzes deutlich, dass sie die Erweiterung der Eingriffsbefugnisse des Verfassungsschutzes mittragen werden. Die Fraktion der Grünen widersetzt sich damit einem Beschluss des Parteitages der Grünen, mit dem diese Ausdehnung der Befugnisse des Verfassungsschutzes abgelehnt wurde.
Ausweislich des Haushaltsplanentwurfs des Magistrats für das Jahr 2018 werden in der Kasseler Stadtverwaltung insgesamt 107 neue Stellen geschaffen. Da sechs Stellen wegfallen erhöht sich die Zahl der Stellen um 101 auf 2772. Hintergrund der Stellenausweitung sind neue Aufgaben, die der Stadt Kassel vom Bund und Land zugewiesen wurden. Der Stellenzuwachs erfolgt insbesondere in den Bereichen Kindertagesstätten, Feuerwehr und Flüchtlingsbetreuung.
Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Alice Seidel, hat die Bereitschaft ihrer Fraktion erklärt, eine Minderheitsregierung aus CDU/CSU und FDP zu tolerieren. Voraussetzung dafür wäre es jedoch, dass diese Regierung nicht von Angela Merkel als Kanzlerin angeführt wird.
CDU und FDP haben im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragt, dem Technikmuseum einen Betriebskostenzuschuis aus städtischen Mitteln in Höhe von 120.000,- € zu gewähren. Damit solle die künftige Entwicklung des Museums als Rückblick auf die technik- und industriegeschichtliche Vergangenheit als auch als Forum für die lokale und regionale Industrie von heute gesichert werden.
Die AfD-Fraktion im Kasseler Haushalt will die Zuschüsse der Stadt Kassel für den Kasseler Jugendring, die Kopiloten, das Kulturzentrum Schlachthof, DITIP und die interkulturelle Elternarbeit streichen oder massiv kürzen. Zur Begründung führen sie aus, dass der Kasseler Jugendring Gruppen wie der Naturfreundejugend oder der DGB-Jugend diene, die „linksradikale oder gar linksextremistische Hetzpropaganda“ verbreiten. Auch die Kopiloten, ein Verein, der über verschiedene Projekte junge Menschen im kommunalen Raum politisch bilden will, habe in seinem Projekt Drehpunkt „linksradikale evtl. sogar linksextremistische Hetzpropaganda“ verbreitet. Nach dem Willen der AfD sollen außerdem die Zuschüsse für das Kulturzentrum Schlachthof und für interkulturelle Elternarbeit gekürzt werden. Hiervon betroffen wären Initiativen insbesondere in den Stadtteilen Wesertor und Nordstadt, die einen hohen Anteil an Migranten aufweisen. Schließlich sollen die städtischen Mittel für DITIP gestrichen werden.
Der Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster hat entschieden, dass die 2,5 %-Sperrklausel bei Kommunalwahlen gegen den Grundsatz der Wahlrechtsgleichheit verstößt. Gegen die Klausel hatten die Freien Wähler, Piraten, Linke ÖDP, Tierschutzpartei und die NPD geklagt. Bereits 1999 hatte der Verfassungsgerichtshof die 5% Sperrklausel bei Kommunalwahlen für verfassungswidrig erklärt. Daraufhin änderte der Landtag die Verfassung und fügte eine 2,5% Sperrklausel in die Verfassung ein. Auch diese Regelung hält der Verfassungsgerichtshof für verfassungswidrig und hat sie aufgehoben. Die Verfassungsänderung wahre nicht die Grundsätze des demokratischen Rechtsstaates im Sinne des Grundgesetzes und sei damit unzulässig, so das Gericht. Der Grundsatz der Gleichheit der Wahl werde durch die Verfassungsänderung verletzt.
