CDU-Fraktion will Webseite zum Kasseler Kulturangebot erhalten

Die CDU-Fraktion im Kasseler Stadtparlament will die städtische Webseite „Kasselkultur2017.de“ auch in den kommenden Jahren erhalten. „Die Kulturstadt Kassel braucht eine zentrale Veranstaltungsseite, das ist für den Tourismus, unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die kommende Kulturhauptstadtbewerbung zwingend notwendig und müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein“, so der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Marcus Leitschuh. Nach seinen Informationen werde die Webseite jedoch zum 31.12.2017 eingestellt. Dies widerspreche der Beschlussfassung des Kulturausschusses und der Stadtverordnetenversammlung, so Leitschuh. Er kündigte an, dass die CDU das Thema in der nächsten Sitzung des Kulturausschuss behandeln lassen will.

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Kulturamtsleiterin Rhiemeier wechselt nach Hannover

Die langjährige Leiterin des Kulturamtes der Stadt Kassel, Dorothée Rhiemeier, wechselt zur Region Hannover. Die Regionalversammlung Hannover hat am Dienstag, 26. September, einstimmig beschlossen, Rhiemeier zur Leiterin des Fachbereichs Schulen und Bildung zu bestellen. Dies teilte die Stadt Kassel in einer Erklärung mit. Oberbürgermeister Christian Geselle dankte Rhiemeier für ihr außerordentliches Engagement in den zahlreichen verschiedenen Funktionen, die sie in den rund 26 Jahren ihres Dienstes für die Stadt Kassel wahrgenommen hat. „Wir verabschieden eine erfolgreiche Amtsleiterin und wünschen ihr für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute“, so Geselle.

Trotz Neutralitätspflicht: Steinmeier verurteilt rassistische Äußerungen von AfD-Spitzenkandidat Gauland

Bundespräsident Steinmeier hat gegenüber dem Berliner Tagesspiegel die rassistischen Äußerungen des Spitzenkandidaten der AfD, Alexander Gauland, scharf kritisiert. Ohne Gauland beim Namen zu nennen sprach er von einem Tiefpunkt in der politischen Auseinandersetzung und geistiger Brandstiftung. „Deutschlands dunkelstes Kapitel der Geschichte begann, als Deutsche zu Nicht-Deutschen erklärt wurden, ihnen Bürgerrechte und Staatsangehörigkeit entzogen und sie zur Ausreise getrieben wurden“, so Steinmeier. Gauland hatte eine Äußerung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung Aydan Özoguz (SPD), wonach eine spezifisch deutsche Kultur jenseits der Sprache nicht auszumachen sei, wie folgt kommentiert: „Das sagt eine Deutschtürkin. Ladet sie mal ins Eichsfeld ein und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist. Danach kommt sie hier nie wieder her, und wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können.“

Steinmeier Äußerung ist auch deshalb bemerkenswert, weil er als Bundespräsident zu parteipolitischer Neutralität verpflichtet ist. Dies gilt insbesondere unmittelbar vor einer Bundestagswahl.

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