Fraktionsmittel: HNA hat keine Zeit für Recherche

„Mit Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass die HNA erhebliche Vorwürfe gegen meine Fraktion und mich als Person ohne ausreichende Recherche erhebt“, so der Stadtverordnete Dr. Bernd Hoppe. HNA-Redakteur Andreas Hermann habe ihn angerufen und mitgeteilt, er wolle über Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung der Fraktionsmittel der Fraktion Freie Wähler und Piraten berichten. Trotz mehrfacher Nachfrage wollte Hermann weder den Namen seines angeblichen Informanten nennen noch sagen, welche konkrete Zahlung der Fraktion er denn beanstandet. Auch ein Schriftstück, aus denen sich Unregelmäßigkeiten ergeben könnten, läge ihm nicht vor. Daraufhin sei Hermann angeboten worden, so Hoppe, Einsicht in die Unterlagen der Fraktion zu nehmen, insbesondere in den Schriftverkehr der Fraktion mit dem Revisionsamt der Stadt Kassel, das die Mittelverwendung der Fraktionen überprüft. Dies lehnte Hermann ab mit dem Hinweis, dafür habe er keine Zeit. Aus den Unterlagen hätte der Journalist erkennen können, dass die Vorwürfe haltlos sind. HNA-Lokalchef Thonicke und HNA-Redakteurin Pflüger-Scherb standen wegen ihrer Berichterstattung bereits unter Anklage vor dem Kasseler Amtsgericht. Wegen ihrer fortgesetzten wahrheitswidrigen Berichterstattung haben verschiedene Mitarbeiter der HNA, darunter auch Hermann, insgesamt 19 Abmahnungen von Hoppe erhalten. Die Auflage der HNA ist wegen der zunehmenden Boulevardisierung im Sinkflug.

HNA-Lokalchef Thonicke fordert Stadtverordnetenfraktion auf, Rücktritt von Dr. Hoppe zu fordern

HNA-Lokalchef Thonicke hat zumindest eine Fraktion im Kasseler Stadtparlament aufgefordert, den Rücktritt des Stadtverordneten Dr. Hoppe zu fordern. Thonicke, der wegen seiner Berichterstattung bereits unter Anklage stand, und Teile der HNA-Lokalredaktion verfolgen den Kommunalpolitiker und Anwalt mit einer beispiellosen und widerwärtigen Kampagne. Für ihre wahrheitswidrige Berichterstattung haben verschiedene Mitarbeiter der HNA bisher insgesamt 19 Abmahnungen von Hoppe erhalten. Auf sechs Abmahnung gaben die betroffenen Redakteure, darunter Thonicke, strafbewehrte Unterlassungserklärungen ab. In einem weiteren Fall wurde eine unzutreffende Berichterstattung eingeräumt. Thonickes Aufforderung dient offenbar dazu, seiner Kampagne neues Leben einzuhauchen.

HNA-Auflage weiter im Sinkflug

Trotz einer zunehmenden Boulevardisierung ihrer Berichterstattung nimmt die Druckauflage der in Kassel erscheinenden Hessischen Allgemeinen (HNA) weiter ab. So fiel die Druckauflage im vierten Quartal 2017 verglichen mit dem vierten Quartal 2016 von 202.429 auf 194.869. 2015 betrug die Druckauflage im vierten Quartal noch 210.038. Damit setzt die Zeitung ihren langfristigen Abwärtstrend trotz verstärkter Unterhaltungsorientierung durch Intimisierung, Personalisierung und Skandalisierung fort. So betrug die Druckauflage – jeweils im vierten Quartal – 233.787 im Jahr 2012, 253.347 im Jahr 2007, 276.584 im Jahr 2002 und 285.285 im Jahr 1998. Ähnlich negativ ist die Entwicklung bei der Zahl der Abonnenten. Diese fiel auf 178.595 (viertes Quartal 2017) nach 183.488 (viertes Quartal 2016) und 187.846 (viertes Quartal 2015). Auch bei den Abonnentenzahlen besteht ein langfristiger Abwärtstrend. Im jeweils vierten Quartal betrug die Zahl der Abonnenten 206.321 im Jahr 2012, 221.736 im Jahr 2007, 241.961 im Jahr 2002 und 249.490 im Jahr 1998. Im Zeitraum vom vierten Quartal 1998 bis zum vierten Quartal 2017 sanken damit die Zahl der Abonnenten um 28,42% und die der Druckauflage um 31,93%. Die Zahlen sind veröffentlicht von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW). Diese ist eine staatlich unabhängige, nicht kommerzielle und neutrale Prüfinstitution für den deutschen Werbeträgermarkt. Die Tätigkeit der IVW steht unter der gemeinsamen Aufsicht der Medienanbieter, Media- und Werbeagenturen und Werbungtreibenden, die als Verkäufer, Mittler und Käufer von Werbeträgerleistungen am Markt aufeinandertreffen.

Weitere Abmahnung gegen HNA-Redakteur Steinbach

HNA-Redakteur Jörg Steinbach wurde wegen seiner wahrheitswidrigen Berichterstattung über einen Kasseler Anwalt und Kommunalpolitiker eine weitere Abmahnung zugestellt. Insgesamt haben verschiedene Mitarbeiter der HNA damit insgesamt 19 Abmahnungen wegen ihrer fortgesetzten wahrheitswidrigen Berichterstattung erhalten. Zwei der betroffenen Redakteure, Frank Thonicke und Ulrike Pflüger-Scherb, standen im Jahr 2014 wegen ihrer Berichterstattung unter Anklage.

Drei Abmahnungen gegen HNA-Redakteur Steinbach wegen wahrheitswidriger Berichterstattung

HNA-Redakteur Jörg Steinbach wurden drei Abmahnungen wegen seiner wahrheitswidrigen Berichterstattung über einen Kasseler Anwalt und Kommunalpolitiker zugestellt. Bereits zuvor hatten verschiedene Mitarbeiter der HNA insgesamt 15 Abmahnungen wegen ihrer fortgesetzten wahrheitswidrigen Berichterstattung erhalten, darunter Frank Thonicke und Ulrike Pflüger-Scherb. Diese beiden standen im Jahr 2014 wegen ihrer Berichterstattung bereits unter Anklage.

Abmahnwelle gegen HNA: Zahlen Abonnenten die Zeche?

Wegen ihrer fortgesetzten wahrheitswidrigen Berichterstattung über einen Kasseler Anwalt und Kommunalpolitiker haben Mitarbeiter der HNA bisher 15 Abmahnungen erhalten. Da einige der wahrheitswidrigen Behauptungen auch nach Abgabe strafbewehrter Unterlassungserklärungen noch verbreitet wurden, sind Vertragsstrafen verwirkt. Wegen der fortgesetzten wahrheitswidrigen Berichterstattung stehen dem Anwalt auch Schadensersatzansprüche zu. Schließlich fallen Anwalts- und Gerichtskosten an. Die Neue Kasseler Zeitung bat die HNA und die betroffenen Redakteure um Stellungnahme, wer diese erheblichen Kosten zu tragen hat – die Redakteure wegen ihrer groben Fehlleistungen oder der Verlag und damit am Ende die Abonnenten. Auf die Anfrage erfolgte keine Reaktion.

HNA: 15 Abmahnungen wegen fortgesetzter wahrheitswidriger Berichterstattung

Wegen ihrer fortgesetzten wahrheitswidrigen Berichterstattung über einen Kasseler Anwalt und Kommunalpolitiker haben Mitarbeiter der HNA bisher 15 Abmahnungen erhalten. Auf sechs Abmahnung gaben die betroffenen Redakteure strafbewehrte Unterlassungserklärungen ab. In einem weiteren Fall wurde eine unzutreffende Berichterstattung eingeräumt. Trotz der Abgabe der Unterlassungserklärungen wurden die wahrheitswidrigen Behauptungen jedoch weiter verbreitet, so dass die Vertragsstrafen verwirkt sind. Wegen der fortgesetzten wahrheitswidrigen Berichterstattung stehen dem Anwalt auch Schadensersatzansprüche zu. Auf eine Anfrage mit der Bitte um Stellungnahme reagierten weder die HNA noch die betroffenen Redakteure.

HNA verliert deutlich an Auflage

Die im Dierichs Verlag herausgegebene Hessische Allgemeine (HNA) hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Auflage verloren. Betrug die Druckauflage im ersten Quartal 1998 noch 286.453, fiel sie im ersten Quartal 2003 auf 275.805, im ersten Quartal 2008 auf 253.555, im ersten Quartal 2013 auf 234.308 und im ersten Quartal 2017 auf 200.492. Im zweiten Quartal 2017 unterschritt sie mit 198.007 erstmals die Grenze von 200.000. Im dritten Quartal 2017 fiel die Druckauflage weiter auf 195.076. Damit hat die HNA seit 1998 fast ein Drittel ihrer Auflage eingebüßt. Auch die Zahl der Abonnenten fiel von 250.570 im ersten Quartal 1998 auf 178.203 im dritten Quartal 2017. Die Zahlen stammen von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW). 

Chefredakteur Seidenfaden verlässt HNA

Der Chefredakteur der Hessischen Allgemeinen, Horst Seidenfaden, beendet zum Jahresende „einvernehmlich“ seine Tätigkeit bei dem Verlag Dierichs GmbH & Co. KG, der die HNA herausgibt. Dies gab die Zeitung am Abend bekannt. Als Grund wurden unterschiedliche Auffassungen zur künftigen Geschäftsentwicklung genannt. Ein Nachfolger wurde noch nicht bestimmt.

 

HNA wirft Hilgen kaum verhüllt Untreue vor – dieser der Zeitung grob falsche Berichterstattung

In ihrer Berichterstattung über das Defizit der documenta 14 wirft die HNA dem ehemaligen Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der documenta gGmbH, Bertram Hilgen (SPD), kaum verhüllt vor, dass er den Straftatbestand der Untreue verwirklicht habe. Er habe den Künstlerischen Leiter der documenta, Adam Szymczyk, gewähren lassen, „ohne den gesamten Aufsichtsrat über die Emst-Pläne und die Forderung Szymczyks informiert zu haben. Diesen Schluss lässt der Bericht der Wirtschaftsprüfer zu. Insofern muss geschaut werden, ob hier nicht der Tatbestand der Untreue (siehe Hintergrund) gegeben ist“, so die HNA wörtlich.  Allerdings werde, so die HNA weiter, „nach offiziellen Angaben … bisher nicht ermittelt.“ Auch gehe der – vertrauliche – Bericht der Wirtschaftsprüfer, der der HNA nach eigenen Angaben vorliegt, auf diese Frage nicht ein. Die Berichterstattung der HNA weist Hilgen im Deutschlandfunk als „grob falsch“ zurück. Er habe Szymczyk deutlich gemacht, dass es keine Erhöhung des Etats gebe und „wenn er für die Bespielung des EMST mehr Geld braucht, dann muss er an anderer Stelle Geld einsparen. Und dann haben wir eine Liste verabredet, die Geschäftsführerin, Herr Szymczyk und ich, wo wir für rund 550.000 Euro Einsparungen in Kunstprojekten festgelegt haben, so dass die Mehraufwendungen im EMST durch diese Reduzierungen ausgeglichen werden konnten. Und wir waren alle sehr froh, dass Herr Szymczyk da mitgegangen ist und am Ende gesagt hat: Ich bleibe an Bord der documenta 14“, so Hilgen.