Bayern trennt sich von Ancelotti

Der FC Bayern München hat sich von seinen Cheftrainer Carlo Ancelotti getrennt. „Die Leistungen unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprachen nicht den Erwartungen, die wir an sie stellen. Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten. Das haben Hasan Salihamidžić und ich Carlo heute in einem offenen und seriösen Gespräch erklärt und ihm unsere Entscheidung mitgeteilt“, so Karl-Heinz Rummenigge in einer Presseerklärung. Rummenigge dankte Ancelotti für seine Arbeit und verlangte von der Mannschaft eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen, damit „wir unsere Ziele für diese Saison erreichen.“ Neben Ancelotti wird auch sein italienisches Betreuerteam den Verein verlassen. Die Trainingsleitung übernimmt Assistenz-Coach Willy Seidel als Interimstrainer.

 

 

 

Gerechtigkeit durch Videobeweis? Köln verzichtet mangels Erfolgsaussicht auf Protest

Der 1. FC Köln wird gegen die Wertung des Spiels gegen Borussia Dortmund keinen Protest einlegen. Dies gab der Verein am Dienstag bekannt. Der Schiedsrichter hatte beim Spielstand von 1:0 für die Dortmunder einen Regelverstoß gegen den Kölner Torwart gesehen und das Spiel durch Pfiff unterbrochen. Erst danach überquerte der Ball die Kölner Torlinie. Durch Videobeweis wurde festgestellt, dass der Torwart nicht durch einen Dortmunder Spieler behindert worden war. Daraufhin gab der Schiedsrichter das Dortmunder Tor, was regelwidrig ist. Dennoch hätte ein Kölner Protest keine Aussicht auf Erfolg gehabt. Entscheidungen durch Video-Beweise können nicht angegriffen werden. Statt eines Protestes bitten die Kölner nun den DFB um eine Stellungnahme. Der Vorfall wird die Diskussion um den Video-Beweis beleben. Hier jedenfalls hat er nicht zu mehr Gerechtigkeit geführt.

Beckenbauer: 5,5 Mio € für Ehrenamt

Frankfurt/München (de) – Franz Beckenbauer hat 2006 vom DFB einen Betrag in Höhe von 5,5 Millionen Euro  erhalten. Das Geld stammte aus dem für die WM-Organisation gedachten Sponsorengeld. Beckenbauer hatte stets betont, ehrenamtlich für das WM-Organisationskomitee gearbeitet zu haben. Über seine Anwälte ließ er mitteilen, dass er das Geld nicht für seine Arbeit im Komitee, sondern im Rahmen seiner Werbetätigkeit erhalten und unverzüglich versteuert habe. Der DFB zahlte nach einer Betriebsprüfung 2010 Steuern auf den Betrag. Beckenbauer erstattete diese im März des Folgejahres.