MeToo: Sexualpartner in Schweden brauchen künftig Einverständnisvertrag – am besten schriftlich

Sexualpartner in Schweden müssen künftig vor jedem Sexualkontakt einen Einverständnisvertrag schließen. So will es der Entwurf eines „Einverständnis-Gesetzes“, das die rotgrüne Regierung vorgelegt hat. Damit sollen Frauen besser vor Übergriffen und Vergewaltigungen geschützt werden. Bisher müssen die Frauen deutlich machen, wenn sie keinen Sex wollen und dies im Zweifel auch beweisen. Der Gesetzentwurf kehrt die Beweislast um. Der Mann muss im Zweifel beweisen, dass ein Einverständnis der Partnerin vorliegt. Der Entwurf lässt zwar ein mündliches Einverständnis genügen, ein solches wird im Streitfall aber nicht beweisbar sein. Deshalb dürfte vor jedem Sexualkontakt künftig ein schriftlicher Einverständnisvertrag zwischen den Partnern ratsam sein.

Bild: By Marcus Cyron (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
Liebesakt; Detail einer Pompejanischen Wandmalerei im Schlafgemach (Cubiculum 43) der Casa del Centenario (IX 8,3), 1. Jh. n. Chr.

 

Auch ohne Italien fahren wir zur WM

Italien verpasst nach 60 Jahren erstmals wieder die Qualifikation zu einer Fußball-Weltmeisterschaft. Nach einer 0:1 Niederlage im Hinspiel reichte ein torloses Unentschieden nicht aus, um sich gegen Schweden durchzusetzen. Die Italiener waren spielbestimmend, konnten ihre Überlegenheit jedoch nicht in Tore umsetzen. Schweden verteidigte mit Geschick aber auch mit Glück seinen Vorsprung und erreicht nach zuletzt 2006 wieder die WM-Endrunde.